Press

Gault&Millau 2016


Presse: A Casa di Tomilaia

A Casa di Tomilaia

Die hiesige italienische Trilogie ist derzeit eine Unvollendete, da die Wiedereröffnung des renovierten Restaurants Biancalani noch aussteht. Doch hier und in der Bar Demarchi kann man bereits viel Freude haben, hinzu kommt auch noch ein vielversprechender Eis-Salon. Hinter dieser geballten italienischen Offensive steht der vielseitige, in Frankfurt und in der Toskana lebende und arbeitende Padrone Tom Bock, der Projektentwickler und Architekt ist, aber ebenso gut Weinbau betreibt und für ausgezeichnete Olivenöle sorgt. (Beides und viele andere Produkte sind auch in der integrierten Bottega zu haben.) Er verkörpert weniger die vergangene Toskana-Fraktion, sondern lebt den Gedanken einer deutsch-italienischen Symbiose. Die spürt man in der soliden Küche und beim freundlichen Service, wo Deutsche und Italiener harmonisch Hand in Hand arbeiten. Am Herd steht Gino Falco, zuvor Küchenchef im Zarges auf der Freßgass. Hier erfreut er mit Klassikern der norditalienischen Küche und modern interpretierten Gerichten der Cucina Casalinga: Pappardelle mit Wildschweinragout und Pici mit Rinderragout, Kalbstafelspitz mit feiner Thunfischcreme und Kapern, sanft gegarter Pulpo mit Knoblauch und Peperoncino, geschmortes Wildschwein mit Zimt, Wacholder und Nelken... Ein „Must“ sind die gut gewürzten saftvollen Lammkoteletts und das Filetto di Manzo. Als Vorspeise oder einfach zu einem Glas Wein empfiehlt sich der Affetati-Teller mit frisch aufgeschnittenem Schinken und Käse. Das erstklassige Olivenöl von den eigenen Plantagen in der Toskana ist immer im Einsatz. Als Beilagen, die man extra bestellen kann, sollte man nicht Linsenragout, weiße Fagioli-Bohnen im Sud, gerührte Polenta und Caponata (Gemüse) versäumen. Empfehlenswert auch die hauseigenen Tomilaia-Weine inklusive feinem Spumante.

Go back