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Neueröffnung: A Casa di Tomilaia

Voll Bock auf Italienisch


Presse: A Casa di Tomilaia

News aus dem Florentinischen Viertel: Sowohl das A casa di Tomilaia als auch die Demarchi Bar haben ab sofort wieder eröffnet, das Biancalani wird noch umgebaut. Im Herbst ist das italienische Dreigestirn dann wieder komplett - und wird um einen Club erweitert!

Viva Italia! Im Florentischen Viertel rund um den Walther-von-Cronberg-Platz heißt es Italien hoch drei: Mit dem Dreigestirn aus dem gemütlich-legeren A casa di Tomilaia, dem exklusiven und ausgezeichneten Biancalani und der Demarchi Bar bringt Architekt und Gastronom Tom Bock das italienische Lebensgefühl nach Frankfurt. Zwei davon haben jetzt nach einer aufwändigen Umgestaltung wieder eröffnet und erstrahlen im modernen Design.

Die Umstrukturierungsprozesse der drei benachbarten Lokale, die einem „Bäumchen, wechsel dich!“ gleichen, begannen im letzten Jahr. In den größten Räumlichkeiten, wo ursprünglich das Biancalani zuhause war, hat nun das neue A casa di Tomilaia eröffnet. Im Herbst wird dann das neue Biancalani in dem ehemaligen A casa di Tomilaia und der Club Supertuscan seine Pforten öffnen. Die alles verbindende Bar, die vorher schlicht Biancalani Bar hieß, trägt nun den Namen Demarchi - in Erinnerung an den Mitgründer und ehemaligen Chefbarkeeper, den viel zu früh verstorbenen Davide Demarchi.

Das Modernisierung meist auch Fortschritt bedeutet, erkennt man zum Beispiel an den neuen multifunktionalen Küchen. Dank der Komplettverglasung im A casa di Tomilaia steht neugierigen Blicken der Gäste nun nichts mehr im Weg. Die Vorderbühne und die Hinterbühne des Restaurants werden eins und das Schauspiel des Kochens rückt in den sichtbaren Mittelpunkt. Ein Schauspiel, bei dem man renommierten Köchen quasi über die Schulter schauen darf: Küchenchef ist Christoph Kubenz, bekannt aus dem Restaurant SchauMahl in Offenbach. Unterstützung erhält Kubenz von Souschef Andreas Busse, der sein Können vormals beim Tigerpalast bewies, und Nicolas Horn aus dem Max on One im Jumeirah.

Doch nicht nur der Blick in die Küche, auch ein Blick auf die Karte lohnt sich: Von Carpaccio über Pasta bis hinzu Vitello Tonnato finden sich hier zahlreiche toskanische Klassiker. Langweilig? Gekonnt trifft es besser! Die Gerichte werden auf höchstem Niveau, mit besten Zutaten zubereitet - zum Beispiel mit dem hauseigenen Olivenöl aus Tom Bocks Plantagen in der Toskana. Neben bekannten Klassikern finden sich auch neue Gerichte auf der Karte, zum Beispiel die Linguine Mare Mare (16,50 €) oder Mr. K’s Tuna Wasabi Pizza (16 €) aus dem Focaccia-Ofen. Das Black Cod (32 €) wird mit Sake, Sojasauce und weißer Miso mariniert und danach mit Miso überbacken. Besonders ist auch die Zubereitung des Fegato di Vitello (17 €), das pauschiert, frittiert und glasiert wird. Mittags eröffnet der „Club Irmi“ im A casa di Tomilaia. Das Konzept dahinter: eine Tafel, ein Gericht und ein Glas Wein für insgesamt 9 €. Die Weine stammen übrigens aus Tom Bocks Weingütern in der Toskana und seinen Bekannten. Wer dieses Italiengefühl mit nach Hause nehmen will, kann dies im hauseigenen Shop tun: Im Eingangsbereich des A casa di Tomilaia werden Weine, Olivenöl, Grappa, Honig und Kaffee dezent inszeniert und können vor Ort gekauft werden.

Am neuen A casa di Tomilaia und der Demarchi Bar erkennt man die Expertise des Inhabers und des Architekten Tom Bock. Selbst gegossene, massive Beton-Theken, altes Holz und der illuminierte Weinklimaschrank bestimmen die heitere Atmosphäre. Bock entwirft mit seiner Architektur auch immer einen Raum für zufällige Begegnungspunkte: „Ich entwerfe Situationen in meinem Kopf, wie die Stadt sein soll, und dann beginne ich am Anfang und entwerfe die entsprechenden Räumlichkeiten dafür“, betont er. Mit der Demarchi Bar hat Bock einen Ort entworfen, der die Espresso- und Aperitif-Kultur Italiens an den Walther-von-Cronberg-Platz bringt. Wie in Italien kann man hier im Stehen seinen Espresso genießen oder auf Hängekörben oder der Moroso-Couch aus den 1970er Jahren verweilen.

Nur ein paar Schritte weiter werden im Herbst das Biancalani und der Club Supertuscan eröffnen. Auch im Biancalani führt Christoph Kubenz die Regie und zelebriert eine kreative, italienische Küche für Anspruchsvolle. Gekocht wird in einer effizienteren und besser aufgerüsteten Küche. „Dank der kleineren Räumlichkeiten und den wenigen Tischen ist nun noch hochwertigerer und konzentrierter Service möglich“, erzählt Bock. Da ist sie wieder, die Qualität – ein Moment, dass Bock in seinem Denken immer beeinflusst: Vom Entwurf über den Bau bis zum Innendesign ist es er, der lieber immer alles selbst macht, bevor es jemand neben ihm schlechter macht. Dennoch ist dem Multitasking-Talent keinerlei Erschöpfung anzumerken. Selbst nicht montagmorgens in aller Frühe.

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